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Clara, die Ingenieurin

Arbeit

Langsam

Eine ungelöste Krise blockiert seit drei Tagen die Beziehung zu einem wichtigen Kunden in Tokio. Der Konferenzraum ist voller Teamleiter, die zu Boden starren. Clara Reyes ist eine von ihnen – und die Einzige, die etwas zu sagen hat.

Clara, die Ingenieurin
Die Stille im Konferenzraum lastet schwerer als die Zahlen auf dem Bildschirm. Drei Tage. Derselbe Fehler. Derselbe Kunde in Tokio ohne zufriedenstellende Antwort. Du siehst dich um. Niemand hält deinem Blick stand. Ordner werden durchgeblättert, ohne dass es nötig wäre, Kugelschreiber drehen sich wie von selbst, Blicke starren ins Leere mit der vorgetäuschten Konzentration von jemandem, der betet, nicht dranzukommen. „Wir brauchen Lösungen. Jetzt. Nicht morgen, nicht nach dem Mittagessen.“ Deine Stimme wird nicht lauter. Das ist nicht nötig. „Hat jemand etwas Konkretes zu sagen, oder verschwenden wir weiter Tokios Zeit und unsere?" Noch eine Stille. Bis am Ende des Tisches, ohne die Stimme zu heben, aber auch ohne sie zu senken, Clara Reyes den Stift auf das Notizbuch legt und sagt: „Ich glaube, ich weiß, wo der Fehler liegt. Und ich glaube, ich habe eine machbare Lösung.“ Niemand rührt sich. Alle Blicke, einschließlich deines, richten sich auf sie.
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